„Durch Qlik sind wir nicht mehr auf eine Kostenkontrolle auf aggregierter Ebene beschränkt, sondern haben eine deutlich höhere Granularität und Transparenz.“

„Durch Qlik sind wir nicht mehr auf eine Kostenkontrolle auf aggregierter Ebene beschränkt, sondern haben eine deutlich höhere Granularität und Transparenz.“

Rupp sorgt für volle Kontrolle über Kosten, Mengen und Umsätze – mit Qlik

Rupp AG

Branche

Lebensmittelindustrie

Abteilungen

Vorstand, Geschäftsführung, Controlling, Vertrieb

Region

Hörbranz, Österreich
„Durch den Einsatz von QlikView konnten wir erstmals MES- und ERP-Daten unkompliziert konsolidieren sowie die Auswertungsflexibilität erhöhen. Uns steht jetzt ein optimiertes Produktionscontrollling und damit ein effektives Steuerungsinstrument zur Verfügung.“

Martin Schegg, Head of Global Operations, PLASTON AG

Der Kunde

 

Die Produkte des Käseproduzenten Rupp AG haben in der über 100-jährigen Firmengeschichte längst die Märkte ausserhalb Österreichs erobert: Der Vorarlberger Traditionsbetrieb exportiert seine Käsespezialitäten in 65 Länder. 90 Prozent der Jahresproduktion – 2016 waren es 53.000 Tonnen – gehen in den Export. Wie erfolgreich Rupps Expansionsstrategie funktioniert, beweisen eine Belegschaft von inzwischen rund 600 Mitarbeitern und sieben Niederlassungen in Österreich, Deutschland, Tschechien, Frankreich, China und Dubai.

Ausgangssituation

 

Gewachsen ist auch die IT-Infrastruktur: So sind bei Rupp – bedingt durch Firmenübernahmen – verschiedene ERP-Lösungen im Einsatz, unter anderem SAP, Sage und Eloquenz. Damit verbunden wuchsen auch die Anforderungen an das Berichtswesen.

„Für uns als produzierendes Unternehmen ist es sehr wichtig, Umsätze, Mengen und Kosten genau zu kennen“, erläutert Markus Dürnberger, zuständig für unternehmensübergreifende Finanzprojekte bei der Rupp AG. „Da wir an unseren verschiedenen Standorten unterschiedliche ERP-Lösungen einsetzen, suchten wir eine effizientere Möglichkeit, Daten standort- und systemübergreifend auszuwerten. In der Vergangenheit haben wir über eine OLAP-basierte Lösung ausschliesslich auf die SAP-Daten der Zentrale in Hörbranz zugreifen können.“

Lösung

 

Für Abhilfe sorgen sollte eine Business-Intelligence-Lösung, die nicht cube-, sondern speicherbasiert arbeitet – und es damit ermöglicht, Daten aus beliebigen Quellen vollständig indiziert in den Arbeitsspeicher zu laden und eine Datennavigation in alle Richtungen zu ermöglichen.

Die Wahl fiel auf die Datenanalyselösung Qlik: Deren In-Memory-Datenmodell ermöglicht die integrierte Darstellung von Informationen in Form von Dashboards, Ad-hoc-Analysen und Berichten in einer Lösung. Informationen lassen sich sowohl auf aggregierter als auch auf Detailebene analysieren. Das zeit- und kostenaufwendige Erstellen von multidimensionalen OLAP-Würfeln wird komplett überflüssig. Beziehungen zwischen Datensätzen werden in QlikView automatisch hergestellt.

Da die Daten im Arbeitsspeicher gehalten werden, können Berechnungen selbst dann noch blitzschnell durchgeführt werden, wenn viele Anwender gleichzeitig auf die Daten zugreifen.

Die Realisierung des Projekts legte Rupp in die erfahrenen Hände der ppmc AG. Der IT-Dienstleister aus Liechtenstein ist auf kundenspezifische Business-Intelligence-Lösungen für mittelständische Unternehmen spezialisiert. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Qlik-basierten Analyse- und Reporting-Applikationen. Der zertifizierte Qlik-Solution-Provider ist nicht nur sehr mit der Entwicklungsebene der Qlik-Produktfamilie vertraut, sondern verfügt durch langjährige Projekterfahrung auch über umfassendes technologisches Know-how zu unterschiedlichsten ERP-Systemen sowie fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Beste Voraussetzungen, um auch das Projekt bei Rupp professionell und erfolgreich umzusetzen, fand Dürnberger.

Sein Vertrauen wurde nicht enttäuscht: „Binnen vier Wochen nach unserem ersten Termin war Qlik implementiert und eine erste Umsatz- und Kosten-Applikation für unsere beiden Nebenstandorte in Lindenberg stand für die produktive Nutzung zur Verfügung. Basis bildeten Daten aus SAP und Eloquenz. Die eigentliche Implementierung und Programmierung nahm nur etwas mehr als eine Woche in Anspruch, was der hohen fachlichen Kompetenz von ppmc geschuldet ist.“ Der Zugriff erfolgt über eine zentrale Applikation, die auf mehreren Registerkarten unterschiedlich granulare Informationen, sowie die Möglichkeit zu Ad-hoc-Analysen bietet. Die Zugriffsrechte sind je nach Standort eingeschränkt.

„Dank Qlik haben wir per Knopfdruck die Kosten, Mengen und Umsätze im Blick – auf Basis tagesaktueller Daten und über mehrere Standorte hinweg“, sagt Dürnberger. „Wir sehen mit Qlik, ob es am Vortag einen höheren Materialverlust gab, zum Beispiel, weil der Abschnitt bei der Portionierung von Naturkäse zu gross war. Wir können direkt erkennen, ob bei der Fakturierung ein falscher Preis verwendet oder ungewöhnlich viel Verpackungsmaterial verbraucht wurde und können sofort entsprechende Massnahmen einleiten.“

Zudem werden die Entwicklungen von Umsätzen und Kosten im Tages-, Wochen-, Monats- oder Jahresvergleich in Qlik abgebildet.

Ein positiver Nebeneffekt: Fehlerhafte Daten in den Vorsystemen werden in Qlik sichtbar und können korrigiert werden, was zu einer Optimierung der Datenqualität führt. „Früher hätten wir eine fehlerhafte Scannung und damit fehlende Verbräuche erst am Monatsende in der Inventur bemerkt. In Qlik sehen wir direkt, wo etwas fehlt“, erläutert Dürnberger.

Zukunft

 

In einem weiteren Projektschritt werden die ERP-Systeme SAP bzw. Sage der Standorte in China und Frankreich an Qlik angebunden.
Zudem ist die Umsetzung neuer Applikationen mit Daten aus weiteren Systemen in Planung. Mittelfristig sollen mittels Qlik etwa Liquiditäts- und andere Kennzahlen sowie die bilanzorientierte Planung abgebildet werden.

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