„Qlik ist unsere strategische Plattform für Entwicklung der Funktionen zur Steuerung und Überwachung der Unternehmung.“

„Qlik ist unsere strategische Plattform für Entwicklung der Funktionen zur Steuerung und Überwachung der Unternehmung.“

Kennzahlenbasierte Geschäftssteuerung: Bank Frick nutzt Qlik

Bank Frick & Co. AG

Branche

Finanzwesen

Abteilungen

Geschäftsführung, Controlling, Finanzwesen, Front Office/Kundenbetreuung, Payment, IT, Personal

Region

Balzers, Liechtenstein
Mit Qlik können Geschäftsleitung und Mitarbeiter jederzeit unkompliziert aktuelle, verlässliche und verständliche visualisierte Daten als Grundlage für operative und strategische Geschäftsentscheidungen abrufen.

Kevin Marxer, BI and Application Engineer

Der Kunde

 

Bank Frick ist eine familiengeführte liechtensteinische Bank mit Sitz in Balzers sowie einer Niederlassung in London. Strategisch fokussiert sich Bank Frick auf Dienstleistungen und Produkte für Finanzintermediäre wie zum Beispiel Treuhänder, Vermögensverwalter, Zahlungsdienstleister, Fondspromotoren und Fintechs. Zu den Alleinstellungsmerkmalen von Bank Frick gehört die hohe Fachkompetenz im Bereich des regulierten Blockchain-Bankings. Die Bank begleitet ICO, verwahrt Krypto-Assets, handelt für Bank-Frick-Kunden mit führenden Kryptowährungen und macht Krypto-Assets „bankable“. Für Intermediäre entwickelt Bank Frick massgeschneiderte Fonds und agiert als Verwahrstelle (Depotbank).

Bank Frick ist als einzige liechtensteinische Bank Inhaberin von Acquiring-Lizenzen von Visa und MasterCard. Über 120 Mitarbeitende sind für die Bank tätig.

Ausgangssituation

 

Diversifikation ist für Bank Frick ein entscheidender Aspekt, um erfolgreich am Markt agieren zu können. Dementsprechend wichtig ist es für das Finanzinstitut, Potenziale zu erkennen und in innovative Produkte umzusetzen. Seit dem ersten Quartal 2018 können Inhaber von Konten bei Bank Frick beispielsweise direkt in führende Kryptowährungen investieren, um ihr Portfolio zu diversifizieren. Ebenso entscheidend ist für die Bank eine hohe Transparenz über Informationen zu Produkten, Geschäftsfeldern, Kunden und Mitarbeitenden, um ihr Geschäft erfolgreich zu steuern. „Da wir nicht nur Standardprodukte aus dem Classic Banking anbieten, sondern zum Beispiel auch innovative Blockchain-Banking-Produkte, haben wir eine Software gesucht, die uns eine möglichst hohe Flexibilität hinsichtlich der Applikationsentwicklung und Einbindung von verschiedenen Datenquellen bietet“, erläutert Kevin Marxer, Business Intelligence and Application Engineer bei Bank Frick.

Bisher wurden Analysen über eine Query-Lösung abgebildet, die lediglich auf das Db2-basierte Kernbankensystem zugreift. Diese Methodik bot jedoch keine Konnektivität zu anderen Plattformen. Zudem waren die visuellen Darstellungsmöglichkeiten beschränkt.

Ziel der Einführung einer BI-Software war es, der Geschäftsleitung ein Daten-Cockpit zur Verfügung zu stellen, das die kennzahlenbasierte Steuerung der Bank ermöglicht. Zudem sollen die Front-Mitarbeitenden mit Informationen zu Kunden und Produkten versorgt werden.

Lösung

 

Entschieden hat sich das Finanzinstitut für die Analyse- und Reportinglösung Qlik. Ausschlaggebend waren die Kombinierbarkeit beliebiger Datenquellen, die Benutzerfreundlichkeit und die grafischen Darstellungsoptionen. Zudem überzeugte das stimmige Preis-Leistungs-Verhältnis.

Binnen zwei Wochen war die Software eingeführt und eine erste Applikation stand zur produktiven Nutzung bereit. Für den schnellen Projekterfolg sorgte die Liechtensteiner ppmc AG. Der IT-Dienstleister ist auf kundenspezifische Business-Intelligence-Lösungen für mittelständische Unternehmen spezialisiert. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Qlik-basierten Analyse- und Reporting-Applikationen.

ppmc überzeugt nicht nur mit fachlicher Expertise und langjähriger Projekterfahrung – auch die räumliche Nähe und die damit verbundenen „kurzen Wege“ waren der Bank sehr wichtig.  „Die Auffassungsgabe der ppmc-Mitarbeiter ist sehr hoch, genauso die Reaktionsgeschwindigkeit auf unsere Anfragen“, ergänzt Marxer.

Einsatzbereiche und Nutzen

 

Bei Bank Frick kommen Qlik-Applikationen bei rund 45 Mitarbeitenden aus der Geschäftsleitung sowie den Abteilungen Controlling, Finanzen, Kundenbetreuung, Payment, IT und Personal zum Einsatz. Ausgewertet wird ein Datenvolumen von 7,5 GB. Die Daten stammen aus dem Kernbankensystem und weiteren internen und externen Systemen. Bereitgestellt werden die Daten tagesaktuell. Transaktionsdaten werden im halbstündigen Rhythmus geladen.

Die Geschäftsleitung nutzt Qlik für die komprimierte Informationsversorgung mit verschiedenen Kennzahlen wie Ertragsanalysen, Assets under Management, Net New Money etc.

In Qlik abgebildet werden zudem klassische Controlling-Reports.

Die für die Kundenbetreuung verantwortlichen Mitarbeitenden setzen die Software für eine übersichtliche und nachvollziehbare Darstellung der Kundenbeziehungen ein.

Des Weiteren steht eine Applikation für das Personalcontrolling zur Verfügung, die unter anderem Daten zur Anzahl der Mitarbeitenden, zu den Stellenprozenten sowie zu der Menge der Austritte bzw. Eintritte beinhaltet.

Bank Frick profitiert durch den Einsatz von Qlik von einer Zeitersparnis in Höhe von rund 30 Prozent für die Kennzahlen- und Analysebereitstellung. Zudem profitiert das Finanzinstitut von einer schnelleren Informationsverfügbarkeit, einer höheren Datenaktualität und mehr Analyseflexibilität. „Durch die Möglichkeit, beliebige Datenquellen anzubinden, können wir heute mehr entscheidungsrelevante Analysen umsetzen“, erläutert Marxer. „Zudem sind die Daten mindestens tagesaktuell. Früher lagen morgens ausgedruckte Reports bereit, heute können die Anwender ihren individuellen Informationsbedarf zu jeder Zeit mit strukturierten und verständlich visualisierten Daten decken.“

Zukunft

 

Die Qlik-Applikationslandschaft wird weiter ausgebaut – aktuell werden Erweiterungen des Management-Cockpits umgesetzt sowie Reports für Kunden mit Informationen zu ihrer Bankbeziehung. „Aufgrund der hohen Benutzerfreundlichkeit von Qlik sind wir in der Lage, Applikationen grösstenteils intern weiterzuentwickeln. „Punktuell unterstützt uns ppmc“, sagt Marxer abschliessend. Mittelfristig plant die Bank die Migration auf Qlik Sense.

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